Der Pixel Pitch (oder Pixelabstand) wird in Mikrometern (µm) gemessen und gibt den Abstand zwischen dem Zentrum eines Pixels und dem Zentrum des nächsten auf dem Wärmebildsensor an. In den letzten Jahren ist der Markt von 25µm auf 17µm und jetzt auf den Standard von 12µm übergegangen.
Ist 12µm oder 17µm besser?
Das ist eine der häufigsten Fragen. Die technische Antwort lautet: 12 Mikrometer sind technologisch überlegen, haben aber praktische Auswirkungen, die du kennen solltest.
Vorteile von 12 Mikrometern (12µm)
Durch die Verringerung der Pixelgröße passen mehr Pixel in denselben Raum, oder der Sensor kann bei gleicher Auflösung kleiner gebaut werden. Das hat zwei entscheidende Vorteile:
- Größere Detektionsreichweite: Mit derselben Linse (z. B. 35mm) bietet ein 12µm-Sensor eine höhere optische Grundvergrößerung und damit eine größere Identifikationsreichweite als ein 17µm-Sensor.
- Kompaktere Geräte: Ermöglicht die Herstellung leichterer und kleinerer Geräte mit einer optischen Leistung, die der älterer, größerer und schwererer Geräte entspricht.
Wann sollte man 17µm wählen?
Sensoren mit 17µm bieten mit derselben Linse in der Regel ein breiteres Sichtfeld (FOV). Wenn dein Schwerpunkt darauf liegt, auf kurze Distanz viel Gelände zu überblicken (z. B. zum Spurenlesen), kann ein 17µm-Sensor sehr praktisch sein, auch wenn der Markttrend dahin geht, zugunsten von 12µm zu verschwinden.
Kaufübersicht
- Du suchst Reichweite und Identifikation auf große Distanz: Wähle 12µm.
- Du suchst ein breites Sichtfeld auf kurze Distanz: Prüfe das spezifische FOV des Geräts.